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Pressemitteilungen

food.net:z - Foren gestartet 09/2018

Foren erfolgreich gestartet


Bereits zum zweiten Mal trafen sich Interessierte aus der regionalen Food-Branche im Rahmen eines food.net:z-Forums. Dieses neue Veranstaltungsformat des Vereins "food.net:z - Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V." findet regelmäßig alle acht Wochen in Heidelberg statt. Es handelt sich um eine öffentliche und kostenlose Netzwerkveranstaltung. ... weiter... weniger

Teilnehmer des food.net:z-Forums „Digitalisierung breiter gedacht“ am 6.9.2018 in Heidelberg

Geplant sind die Treffen derzeit alle acht Wochen, jeweils Donnerstagabends von 18:00 bis 20:00 Uhr in Heidelberg. Die Themen der Foren stehen immer im Zusammenhang mit den Handlungsfeldern des Vereins und werden von den food.net:z Mitgliedsunternehmen selbst vorgeschlagen.

Anfang September trafen sich rund 40 food.net:z-Mitglieder und Interessierte zum food.net:z-Forum „Digitalisierung breiter gedacht“ in der Heidelberger Bahnstadt. Die erste Veranstaltung dieser Reihe fand bereits Anfang Juli im Tankturm Heidelberg zum Thema „Recruiting 2.0 für die Generationen Y und Z“ statt.

Neben den reinen Vortragsinhalten steht das Netzwerken der Branche im Mittelpunkt dieses Formats. Besonders der Informationsaustausch untereinander, die Sichtbarkeit des eigenen Unternehmens sowie das Knüpfen neuer Kontakte sind Mitgliedsunternehmen und Gästen wichtig. Lange Pausen sorgen für den notwendigen Freiraum, um ins Gespräch zu kommen.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an die bisherigen Gäste und Referenten für das große Interesse und Engagement. Wir freuen uns auf viele weitere spannende und interessante Abende!

Die nächsten Termine der food.net:z-Foren für 2018 und 2019 stehen bereits fest und sind zu finden im Bereich Termine auf der Homepage des Vereins „food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V.“.

Kontakt:
food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V.
Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis
-Stabsstelle Wirtschaftsförderung-
Isabel Bergerhausen
Telefon: +49 6221 522-2510
Telefax : +49 6221 522-92510
E-Mail: i.bergerhausen@foodnetz.de

food.net:z - landesweite Bedeutung 09/2018

food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V. erlangt landesweite Bedeutung


Das neue Lebensmittelnetzwerk „food.net:z“ ist ab sofort online über das Clusterportal Baden-Württemberg zu finden sowie über die deutschlandweite Clusterplattform. Gleichzeitig erfolgte erstmalig die Aufnahme in den Cluster-Atlas Baden-Württemberg. food.net:z ist damit das bisher einzige offiziell anerkannte Lebensmittelcluster in ganz Baden-Württemberg. ... weiter... weniger

Gründungsmitglieder des neuen Vereins „food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V.“.

Heidelberg (ib). Mit rund 8.500 Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette und rund 74.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten ist die Lebensmittelbranche in der Metropolregion Rhein-Neckar einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. Seit jeher ist die Region bekannt für ihre traditionsreichen Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft. Der Weinbau und der „größte Gemüsegarten Deutschlands“ in der Vorderpfalz oder der Schwetzinger Spargel in Baden sind nur einige Beispiele für die in der Region ansässigen Erzeugerbetriebe. Auch zahlreiche verarbeitende Unternehmen, Markenartikler und Handelsunternehmen sind an Rhein und Neckar vertreten. Neben großen, international agierenden Konzernen hat sich in der Metropolregion auch ein starker Mittelstand etabliert. Alle Bereiche der Lebensmittel-Wertschöpfungskette werden durch die ansässigen Unternehmen abgedeckt. Hiervon profitieren auch benachbarte Branchen wie etwa die Verpackungsindustrie oder Technologie- und Logistikunternehmen.

Doch die facettenreiche Branche ist häufig zu wenig als solche zu erkennen. Transparenz und Sichtbarkeit innerhalb der Branche, aber auch zu wichtigen Partnern an Schnittstellen innerhalb der Wertschöpfungskette fehlen häufig. Für Unternehmen ist jedoch die eigene Sichtbarkeit sowie die Identifikation interessanter Partner in der Region wichtig, um die Wege kurz und die Wertschöpfung in der Region zu halten.

Die Verbesserung der Sichtbarkeit ist nur ein Handlungsfeld von food.net:z. Auch der Wissens- und Erfahrungsaustausch zu unterschiedlichen Themen, die Gewinnung von Fachkräften sowie die Förderung von Innovationen durch Technologietransfer stehen auf der Agenda. food.net:z bietet allen eine Plattform, die globales Denken mit regionalem Handeln in einer der wichtigsten Zukunftsindustrien verbinden wollen.

Auf der operativen Ebene kümmert sich der im März 2018 neu gegründete Verein „food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V.“ um die Belange der Lebensmittelbranche in der Region. Der Verein zählt derzeit 15 Mitgliedsunternehmen – vom Startup bis zum Großkonzern – aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Unternehmensbesuche finden mehrmals im Jahr statt, jeden zweiten Monat ein food.net:z-Forum sowie verschiedene Kooperations- und Infoveranstaltungen mit anderen regionalen Netzwerken und Institutionen, etwa zur Ressourceneffizienz, zum Technologietransfer und zur Ausbildung „Fachkraft für Lebensmitteltechnik“.

Während der Aufbauphase des Vereins erhielt food.net:z Unterstützung durch die ClusterAgentur Baden-Württemberg. Diese berät als Serviceagentur im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg landesweit Clusterorganisationen und im Innovationsbereich auch Wirtschaftsförderungen. Die food.net:z Geschäftsstelle ist bei der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises angesiedelt.

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Clusterportal Baden-Württemberg (www.clusterportal-bw.de):
Die Clusterdatenbank bietet einen vollständigen Überblick über die Vielfältigkeit der Cluster, Cluster-Initiativen und landesweiten Netzwerke in Baden-Württemberg.

Clusterplattform Deutschland (www.clusterplattform.de):
Im Technologiefeld „Ernährungswirtschaft“ der Clusterplattform Deutschland finden sich deutschlandweit lediglich sieben Einträge – food.net:z ist einer davon.

Cluster-Atlas Baden-Württemberg:
Der druckfrische Cluster-Atlas 2018 wird am 4. Oktober im Rahmen des jährlich stattfindenden Cluster-Forums Baden-Württemberg vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg veröffentlicht. Er richtet sich an interessierte Unternehmen und Wirtschaftsförderungen und bietet relevante Basisinformationen über die baden-württembergischen regionalen Cluster-Initiativen, landesweiten Netzwerke und Landesagenturen. Als Download ist der regionale Cluster-Atlas ab Mitte Oktober erhältlich unter: https://www.clusterportal-bw.de/clusterdaten/cluster-atlas-baden-wuerttemberg/.

Kontakt:
food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V.
Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis
-Stabsstelle Wirtschaftsförderung-
Isabel Bergerhausen
Telefon: +49 6221 522-2510
Telefax : +49 6221 522-92510
E-Mail: i.bergerhausen@foodnetz.de

food.net:z - Auftaktveranstaltung 05/2018

Erfolgreicher Auftakt


Auftakt nach Maß: Das neu gegründete Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar (food.net:z) präsentiert sich bei einer gelungenen Veranstaltung vor rund 100 Unternehmensvertreterinnen und -vertretern in der Dr. Rainer Wild-Stiftung in Heidelberg. ... weiter... weniger

Vorstand und Geschäftsführung

Vorstand und Geschäftsführung

Heidelberg (ts). Sein Wort gilt etwas in der Lebensmittelwelt. Als Prof. Dr. Björn Jacobsen, einer der Macher des erfolgreichen foodRegio-Ernährungsnetzwerks aus Lübeck, in seinem Vortrag darüber sprach, dass Netzwerkarbeit ebenso wichtig wie intensiv sei, da spitzten die rund 100 versammelten Unternehmensvertreter aus der regionalen Lebensmittelbranche die Ohren: „Fragen Sie nicht: Was bietet mir das Netzwerk, sondern fragen Sie sich: Was kann ich ins Netzwerk einbringen, damit die Lebensmittelbranche erfolgreicher und interessanter für die Menschen wird.“

Eingeladen zur Veranstaltung hatte das Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar, das sich offiziell „food.net:z“ nennt. In diesem als Verein organisierten Netzwerk kommen Unternehmen aus dem Rhein-Neckar-Kreis und der Metropolregion zusammen und setzen sich aktiv für eine Stärkung der regionalen Lebensmittelwirtschaft ein. Diese Branche, so Dr. Helmut Gerlach von der NaturinViscofan GmbH und erster Vorsitzender von food.net:z in seiner Einführungsrede, sei deutlich wichtiger und größer, als viele Menschen dächten.

Und er hat recht: Rund 700.000 Lebensmittelbetriebe (Hersteller, Produzenten, Vertreiber) gibt es in Deutschland, über 5 Millionen Menschen hierzulande fänden in der Lebensmittelwelt eine Beschäftigung. In der Rangliste der umsatzstärksten Branchen belegt die Ernährungswirtschaft einen beachtlichen vierten Platz. Um dies in das Bewusstsein der Menschen zu bekommen, ist der Verein food.net:z angetreten. „Sichtbarkeit, Wissenstransfer, Imagebildung, Innovationsförderung. Das sind die Hauptziele unseres schlagkräftigen Vereins. Vielfalt und Kooperation zwischen kleinen und großen Betrieben, Etablierten und Startups zeichnen uns aus.

Die enge Vernetzung mit der Wissenschaft und der Verwaltung macht unseren Verein besonders und einzigartig“, so Gerlach weiter. Die Branche sei gekennzeichnet durch Spitzentechnologie, Spitzenprodukte und eine enorme Wertschöpfung, bemerkte Michael Teppner von der Eberbacher Gelita AG, die zu den elf Gründungsmitgliedern des Netzwerks gehört. „Wir haben wundervolle Produkte und tolle Jobs zu bieten. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass wir diese Stärken den Menschen in der Region zugänglich machen.“ Nach vier Kurzvorträgen zu den Zielen und Vorhaben des Netzwerks herrschte Einigkeit im Saal: Die Lebensmittelbranche tangiere das Leben jedes Menschen in der Region an jedem Tag und habe deshalb mehr Beachtung verdient. Ein Teilnehmer wunderte sich darüber, dass heute ein junger Mensch schief angeschaut werde, wenn er sage: ‚Ich will Landwirt, Metzger oder Bäcker lernen‘. „Es ist erschreckend, dass elementare Berufe in der Herstellung oder Verarbeitung von Lebensmitteln eine so geringe Wertschätzung erfahren.“ Daniel Schädel von der Schädel’s Beilagen GmbH und Alexander Kayser von der Rapak GmbH betonten deshalb, dass zu den wichtigsten Aufgaben für food.net:z gehöre, am Bild der Lebensmittelbranche zu arbeiten, die Vielfältigkeit der Branche aufzuzeigen und positive Beispiele zu betonen.

Spannend wurde es für die Zuhörer bei einer launigen Fragerunde mit den beiden Vortragsrednern Professor Jacobsen und Dr. Gerlach, Andrea Krueger als Vertreterin des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg, Danyel Atalay, dem Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung beim Rhein-Neckar-Kreis, sowie Professor Wolf Michael Nietzer, der mit seinen „food angels“ zu den wichtigsten Investoren für Food-Startups gehört. Frau Krueger freute sich über die Leidenschaft, mit der die Macher des Netzwerks zu Werke gingen und sah viele erfolgversprechende Ansätze im Auftreten der noch jungen Unternehmensgemeinschaft. „Ich kann den anwesenden Gästen hier nur empfehlen, sich auch in food.net:z zu engagieren.“ Die rundum gelungene Veranstaltung, die noch mehrere Stunden Netzwerkarbeit am Buffet nach sich zog, wurde von Besuchern wie Netzwerk-Machern unisono als großer Erfolg bezeichnet. Ein Beleg dafür ist eine Vielzahl von Interessensbekundungen um eine Mitgliedschaft im food.net:z, die noch am selben Abend bei der Geschäftsführerin des Vereins, Isabel Bergerhausen vom Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises, eingingen.

Zu den Gründungsmitgliedern gehören folgende elf Akteure: ADM WILD Europe GmbH & Co. KG, DEKOBACK GmbH, Gelita AG, Heiss MSP GmbH, KSB SE & Co. KGaA, Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, LTG – Landauer Transportgesellschaft Doll KG, naturella Getränke GmbH & Co. KG, Naturin Viscofan GmbH, Rapak GmbH, Schädel’s Beilagen GmbH.

Kontakt:
food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V.
Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis
-Stabsstelle Wirtschaftsförderung-
Isabel Bergerhausen
Telefon: +49 6221 522-2510
Telefax : +49 6221 522-92510
E-Mail: i.bergerhausen@foodnetz.de

 

food.net:z - Gründung 03/2018

food.net:z – Lebensmittel-Netzwerk Rhein-Neckar gegründet!


Lebensmittelbranche im Kreis spricht jetzt mit starker Stimme ... weiter... weniger

Unterschrift der Satzung

Standortattraktivität erhalten, den Wirtschaftsstandort stärken und Innovationen unter Berücksichtigung des Fortschritts von Wissenschaft und Technik ermöglichen – so klingt es meistens, wenn Unternehmen sich zusammenfinden, um mit Politik, Verwaltung und Wissenschaft über Möglichkeiten nachzudenken, wie man gemeinsam den Herausforderungen einer stetig globaler werdenden und dennoch immer transparenteren Wirtschaft begegnen kann.

Aus Heidelberg kommen nun ganz neue Töne dazu: Dort hat sich in mittlerweile fast fünf Jahren rühriger Arbeit eine Interessengemeinschaft der Lebensmittelbranche gebildet. Lebensmittelbranche? Im Rhein-Neckar-Kreis? So mancher, dem bei der Beschreibung der regionalen Wirtschaft prompt die großen Unternehmen aus der IT-Welt, dem Maschinenbau, dem Chemiesektor oder der Automobilwirtschaft einfallen dürften, wird überrascht sein zu hören, dass die Nahrungsmittelwelt im Kreis etwa 8.000 Menschen in 250 Unternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette beschäftigt. Tendenz: steigend!

Der Zuwachs bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten lag zwischen 2011 und 2016 bei fast zehn Prozent. Bereits 2013 hatten sich einige der bekanntesten Lebensmittelunternehmen aus dem Kreis zu ersten Gesprächen getroffen. Voneinander lernen, gemeinsam die Lebensmittelzukunft gestalten, wissenschaftliche Entwicklungen anstoßen, mit einer starken Stimme gegenüber der Politik sprechen und die Branche in einem besonderen regionalen Wirtschaftsumfeld attraktiv für Mitarbeiter zu machen – aus der Vision dieser Vordenker wurde im Laufe der Jahre und nach diversen Workshops unter Leitung der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises sowie mit Unterstützung der Cluster-Agentur Baden-Württemberg ein regionales Lebensmittelnetzwerk. In Anwesenheit des gerade erst wiedergewählten Landrats Stefan Dallinger fand am Mittwoch, 14. März gemeinsam mit zehn weiteren Unternehmensvertretern im Landratsamt Rhein- Neckar-Kreis in Heidelberg die Gründungsversammlung für den Verein statt, der sich „food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar“ nennen wird. „Ich bin stolz, diesen Meilenstein als Gründungsmitglied begleiten zu dürfen. Die Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises hat das konkrete Ziel des Aufbaus eines Lebensmittelnetzwerks in der Region Rhein-Neckar seit Monaten intensiv verfolgt – und mit dem heutigen Tag einen wichtigen Schritt zur langfristigen Etablierung erfolgreich umgesetzt. Ich danke den elf mutigen Vordenkern, die wahrhaft über den Tellerrand geblickt haben, für ihr Engagement, das unsere Region mit Sicherheit noch attraktiver machen wird“, so Stefan Dallinger bei der Begrüßung. Der Landrat wurde Zeuge, wie die Vereinssatzung einstimmig angenommen wurde und begleitete auch die Wahl des Vorstands. Dr. Helmut Gerlach vom Unternehmen Naturin Viscofan GmbH wird 1. Vorsitzender, als Stellvertreter wählte die Versammlung Sascha Hohl (Dekoback GmbH). Weitere Funktionen im Vorstand übernehmen Patrick Misch (ADM WILD Europe GmbH & Co. KG), Rene Kopp (KSB AG) und Danyel Atalay (Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis). Zur Geschäftsführerin wurde Isabel Bergerhausen aus der Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises bestimmt.

Dass die auch von Stefan Dallinger beschworene Regionalität nicht nur ein mediales Schlagwort ist, sondern im Lebensmittelnetzwerk gelebt wird, das hat auch Dr. Helmut Gerlach aus dem Managementteam der Weinheimer Naturin Viscofan GmbH, Weltmarktführer im Bereich von Wurstwarenverpackungen, schon 2013 zum Mitmachen überzeugt: „Naturin Viscofan ist in der ganzen Welt zuhause, bekennt sich aber deutlich zum Produktionsstandort Weinheim in der Metropolregion. Wir waren von Anfang an vom Gedanken eines regionalen Lebensmittelverbunds begeistert und werden uns konsequent an der Arbeit beteiligen.“

Plattform für alle, vom Startup bis zum Weltkonzern

Wichtig war und ist den Machern des Netzwerks, dass nicht nur die großen Weltunternehmen ADM Wild Europe (Eppelheim), Naturin Viscofan oder die Eberbacher Gelita AG zu den Gründungsunternehmen zählen, sondern auch klein- und mittelständische Unternehmen und sogar Startups wie die in Sinsheim ansässige Heiss MSP GmbH einen Platz im Netzwerk haben. „Schon als wir 2013 die ersten Gespräche über ein Lebensmittelnetz in der Rhein-Neckar-Region führten, lag uns dieser Mix aus großen Unternehmen und KMUs am Herzen“, erinnert sich Thomas Eller, Managing Direktor bei ADM Wild. Und weiter: „Es ist Teil der Unternehmensphilosophie bei ADM, Startups und kleinere Betriebe zu unterstützen. Bereits jetzt haben wir im Lebensmittelnetzwerk Firmen kennengelernt, die wir vorher nicht auf dem Radar hatten. Wir arbeiten zwar in ein- und derselben Branche, aber in unterschiedlichen Segmenten – und können deshalb von den Kenntnissen der Partner profitieren.“ Die ganze Bandbreite der Lebensmittelwirtschaft in der Region Rhein-Neckar abzubilden und Unternehmen jedweder Größe eine Plattform zu bieten, diesen Anspruch an ihre Arbeit schrieben sich die Vereinsgründer sogar explizit in ihre Satzung.

Dort heißt es: „Der Zweck des Vereins ist die Förderung und Entwicklung der Lebensmittelwirtschaft unter Einbindung von Unternehmen der drei Kernbereiche Erzeugung, Produktion und Inverkehrbringung/Transport/Logistik sowie von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und sonstigen mit der Förderung der Lebensmittelwirtschaft befassten Organisationen.“ Ergo: Jeder aus der Region sowie geeignete Unternehmen oder wissenschaftliche Einrichtungen aus angrenzenden Landstrichen, dem an der Weiterentwicklung einer der weltweit wichtigsten Branchen gelegen ist, sollte sich ins Lebensmittelnetzwerk einbringen dürfen.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Verpackungshersteller Rapak. Alexander Kayser, General Manager des Schwetzinger Unternehmens: „Auch wenn DSSmith/Rapak nicht selbst Lebensmittel produziert, sind wir ein Problemlöser für besondere Verpackungsanforderungen dieser Industrie. Mit dem Lebensmittelnetzwerk schaffen wir die Nähe und Vertrautheit, die über eine normale Kundenbeziehung hinausgeht und so zu beiderseitigem Vorteil sein wird.“

Attraktivität der Branche für potenzielle Mitarbeiter soll steigen

food.net:z will auch ganz handfeste Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bieten und eine Brücke schlagen. Thomas Eller: „Der Verbund kann den Menschen in der Region sehr gut vermitteln, wie interessant und vielfältig die Arbeit in der Lebensmittelwirtschaft ist.“ Das helfe den Unternehmen bei der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern und jungen Menschen, die ihre berufliche Zukunft in einer dynamischen Wachstumsbranche suchten, betonen die Vereinsgründer – und treffen damit den Nagel auf den Kopf. Denn vielen Unternehmen gehen angesichts der Präsenz übermächtiger Konkurrenz aus dem Maschinenbau, der IT- und der Chemieindustrie sowie dem Automobilsektor die Mitarbeiter und Nachwuchskräfte aus. Diesem Manko will der Verein durch mannigfache PR- und Informationsmaßnahmen begegnen. Von der Jobbörse über gemeinsame Messeauftritte bis hin zu Weiterbildungsevents reicht das Spektrum an Aktivitäten, mit denen die Lebensmittelbranche ein Magnet für Mitarbeiter werden soll. Der erste Auftritt des Netzwerks findet bereits am 15. Mai statt: Dann nämlich lädt food.net:z ab 16 Uhr in Heidelberg zu einer großen Auftaktveranstaltung ein, bei der Interessierte herzlich willkommen sind. Weitere Informationen dazu gibt es bei Isabel Bergerhausen, Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis. Sie nimmt auch gerne Anmeldungen zu diesem kostenfreien Event entgegen.

Kontakt:
food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V.
Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis
-Stabsstelle Wirtschaftsförderung-
Isabel Bergerhausen
Telefon: +49 6221 522-2510
Telefax : +49 6221 522-92510
E-Mail: i.bergerhausen@foodnetz.de

food.net:z - Branchentreff 03/2017

Nahrungsmittelnetzwerk Rhein-Neckar 2017


Erster großer Branchentreff bei ADM WILD Europe GmbH & Co. KG in Eppelheim ... weiter... weniger

Branchentreffen 2017

Zufriedene Teilnehmer am 1. Großen Branchentreff des Nahrungsmittelnetzwerks Rhein-Neckar am 29. März 2017

Am 29. März 2017 trafen sich Vertreter der regionalen Nahrungsmittelbranche, um sich erstmals im großen Kreis zu Fachthemen auszutauschen und sich gegenseitig kennenzulernen. Die Veranstaltung war nach offizieller Gründung des Nahrungsmittelnetzwerks Rhein-Neckar der zweite große Meilenstein in der Netzwerkarbeit. Im Rahmen des Branchentreffs war ein Austausch über die bisherigen Projektideen und eventuelle nächste Schritte mit unterschiedlichsten Vertretern der gesamten Wertschöpfungskette möglich. Neben den spannenden und kreativen Präsentationen der Gründungsmitglieder standen Networking und das gegenseitige Kennenlernen im Rahmen eines Speed-Datings im Vordergrund.

Fast 50 Teilnehmer haben den Weg nach Eppelheim gefunden – ein überaus positives Signal für die Attraktivität der branchenspezifischen Netzwerkarbeit. Zum Zeitpunkt der Gründung im Dezember 2013 hatten sich zunächst insgesamt sechs regional ansässige Unternehmen der Nahrungsmittelbranche zum „Nahrungsmittelnetzwerk Rhein-Neckar“ zusammengeschlossen: ADM WILD Europe GmbH & Co. KG (Eppelheim), Freudenberg Process Seals GmbH & Co. KG sowie Freudenberg Filtration Technologies SE & Co. KG (Weinheim), Gelita AG (Eberbach), Naturin Viscofan GmbH (Weinheim), REWE Markt GmbH (Wiesloch) und Weldebräu GmbH & Co. KG (Plankstadt).

Einen Einblick in funktionierende Netzwerkarbeit zwischen Nahrungsmittelunternehmen gab Klaus Jeske, stellvertretender Geschäftsführer der Wirtschaftsvereinigung der Ernährungsindustrie in Berlin und Brandenburg e.V. (WVEB).

Der spannende Erfahrungsbericht gab vor allem Einblick in die verschiedenen Handlungsfelder und die Zusammensetzung der Netzwerkpartner sowie einen pragmatischen Überblick über Grundregeln für Netzwerkmitglieder und entscheidende Erfolgsfaktoren.

Transparenz der regionalen Wertschöpfungsketten
Im Rhein-Neckar-Kreis sind mehr als 7.000 Beschäftigte in der Nahrungsmittelbranche tätig, sie belegt damit Rang fünf der beschäftigungsintensivsten Branchen im Kreis. Rechnet man weitere Wirtschafszweige und Zulieferer hinzu, wie bspw. sonstige Verarbeiter von Obst und Gemüse, Hersteller von sonstigen Nahrungsmitteln oder deren Handelsvermittlung, Logistiker, Pumpenhersteller, Verpackungsunternehmen, usw. gewinnt die Branche noch an Relevanz hinzu.

Die Ergebnisse aus den Workshops zeigen deutlich, dass die regionalen Player der Nahrungsmittelbranche mehr Transparenz über die im Kreis ansässigen Unternehmen wünschen. Dabei sind besonders auch Kontakte zu KMU interessant, nicht selten finden sich darunter echte „Hidden Champions“. Auch dort, wo es zunächst keine ersichtliche Schnittstelle gibt, kann alleine die gegenseitige Kenntnis über Produkte und Geschäftsfelder zukünftiges Potential bieten und mögliche neue Partnerschaften und Geschäftsfelder eröffnen. Nicht zuletzt steigt über eine bessere Sichtbarkeit einzelner Unternehmen und der gesamten branchenspezifischen Wertschöpfungskette die Wahrscheinlichkeit, von jungen Talenten gefunden und als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.

„Die Veranstaltung verlief überaus erfolgreich. Die Gespräche und Ergebnisse haben zum Ausdruck gebracht, dass ein Netzwerk in der Region für die Firmen in der Region eine interessante Plattform sein kann, um bestimmte Handlungsfelder gemeinsam anzugehen“, so Danyel Atalay, Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung.

Landrat Stefan Dallinger begrüßt ebenfalls die Etablierung und Erweiterung des Nahrungsmittelnetzwerks Rhein-Neckar. In seiner Begrüßungsrede machte er deutlich, wie wichtig eine enge Vernetzung und ein gemeinschaftliches Vorgehen von Unternehmen der Nahrungsmittelbranche, aber auch Verwaltung und Wissenschaft im Kreis ist, um weiterhin ein wirtschaftsstarker und -freundlicher Standort mit optimaler Infrastruktur zu sein. „Das Vorgehen, vorhandene Stärken im Kreis zu stärken – die Idee der sogenannten intelligenten Spezialisierung – entspricht zum einen der Forschungs- und Innovationspolitik der EU und hat sich zum andern bereits in der Praxis bewährt“, so Landrat Stefan Dallinger.

In Sachen Netzwerkarbeit ist der Rhein-Neckar-Kreis generell auf einem sehr guten Weg. Durch das gemeinsam mit der Stadt Mannheim getragene Netzwerk Smart Production e.V. fördert der Rhein-Neckar-Kreis bspw. auch die Vernetzung von Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe und der Informations- und Kommunikationstechnik, sowie Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen.

Kontakt:
food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V.
Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis
-Stabsstelle Wirtschaftsförderung-
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