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Pressemitteilungen

food.net:z trägt erste Früchte

food.net:z trägt erste Früchte


Vor etwas mehr als einem Jahr präsentierten sich die Gründungsmitglieder des regionalen Netzwerks food.net:z in Heidelberg der Öffentlichkeit. Nun freuen sich die Partner aus der Lebensmittelwirtschaft, dass sie Produktneuheiten dank enger Kooperation rascher auf den Markt bringen können. ... weiter... weniger

Heidelberg, 28. Juni 2019 (al/ib). „Wir wollen in der Metropolregion Rhein-Neckar möglichst viele Unternehmen aus allen Bereichen der Lebensmittelwirtschaft miteinander vernetzen und stärken“, formulierte der  Vorsitzende Dr. Helmut Gerlach 2018 die Ziele von food.net:z. Aktuell liefert die enge Zusammenarbeit zweier Mitglieder den Beweis, dass die regionale Plattform Projekte beschleunigen und den Partnern Erfolge am Markt bringen kann.

„Dank food.net:z haben wir uns kennengelernt, jetzt starten wir mit einer Innovation aus unserem Haus die Zusammenarbeit mit Dekoback“, informiert Michael Teppner, Marketing- und Kommunikationschef des Gelatine-Herstellers GELITA in Eberbach. Die Forscher von GELITA haben ein Geliermittel in Blattform auf Basis von Agar-Agar entwickelt und zur Markreife gebracht. Noch bevor GELITA diese Weltneuheit seinen Kunden auf den internationalen Messen vorstellen wird, hat Sascha Hohl, Geschäftsführer der Dekoback GmbH in Helmstadt-Bargen, bei einem food.net:z-Treffen von dem veganen Geliermittel erfahren. Da Dekoback Spezialist für Backdekor und Backzubehör ist, zeigte sich Hohl sofort an der Innovation interessiert.

Die Vorteile des Produktes haben Hohl überzeugt, die Agar-Agar-Blätter schon im Herbst in sein Sortiment aufzunehmen. „Agar-Agar eignet sich ideal für die wachsende Zahl der Konsumenten, die sich vegetarisch oder vegan ernähren möchten, und es hat zudem den Vorteil, dass es bei höheren Temperaturen stabiler ist als klassische Gelatine“, erläutert er seine Entscheidung. Wichtig ist für Hohl auch, dass die Vermarktung in Blattform – mit einer standardisierten Gelierfähigkeit – den Verbrauchern die Dosierung erleichtert.

„Die Kooperation von GELITA und Dekoback bringt beiden Unternehmen nur Vorteile und sie zeigt, dass wir durch einen engen regionalen Austausch Prozesse beschleunigen können“, freut sich der food.net:z-Vorsitzende Gerlach über den Erfolg der Netzwerkarbeit. Und er ergänzt: „Nun hoffen wir, von anderen Mitgliedern rasch weitere Meldungen über eine Zusammenarbeit zu erhalten.“ 
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Über food.net:z:
Der Verein food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V. wurde 2018 in Heidelberg als regionale Plattform gegründet. Ziel von food.net:z ist es, in der Metropolregion Rhein-Neckar möglichst viele Unternehmen aus allen Bereichen der Lebensmittelwirtschaft miteinander zu vernetzen und zu stärken. Zu den aktuell 15 Mitgliedern des Vereins zählen produzierende mittelständische Betriebe und Konzerne, Zulieferer, Dienstleister sowie Startups. food.net:z unterstützt die Partner darin, eng zu kooperieren, Wissen untereinander und mit wissenschaftlichen Einrichtungen zu teilen, Synergie-Effekte stärker zu nutzen und neue Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu schaffen. Hierdurch soll sowohl die Innovationskraft als auch die Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsunternehmen erhöht werden. Darüber hinaus will der Verein erreichen, dass die Lebensmittelbranche in der Region als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen und die Wertschätzung von Lebensmitteln verbessert wird.

Mehr Informationen zu weiteren Terminen, Aktivitäten und Mitgliedsunternehmen von food.net:z unter: www.foodnetz.de

 

Zuwachs für food.net:z

Zuwachs für food.net:z


Seit Beginn des Jahres sind zwei Unternehmen aus der Region dem noch jungen Netzwerk beigetreten. Damit sind nun insgesamt 15 Unternehmen im Lebensmittelnetzwerk vertreten, vier mehr als bei der Gründung vor gut einem Jahr. ... weiter... weniger

 

Heidelberg, 8. Juli 2019 (ib). Das gesamte Netzwerk freut sich über den raschen Zuwachs. Das große Interesse zeigt, dass das Lebensmittelnetzwerk den „Zahn der Branche“ getroffen hat und mit seinen verschiedenen Veranstaltungsformaten und auch dem digitalen Austausch Mehrwerte schafft. Seit dem 1. Juli heißt food.net:z das jüngste Mitgliedsunternehmen ARONA aus Waibstadt herzlich willkommen, ein Hersteller von getrockneten Gemüserohstoffen für die Nahrungsmittelindustrie. Bereits im Mai dieses Jahres trat FAKOLITH aus Fürth im Odenwald dem Netzwerk bei, ein Produzent von Spezial-Streichfarben für Hygienebereiche in der Lebensmittelindustrie.
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Über food.net:z: Der Verein food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V. wurde 2018 in Heidelberg als regionale Plattform gegründet. Ziel von food.net:z ist es, in der Metropolregion Rhein-Neckar möglichst viele Unternehmen aus allen Bereichen der Lebensmittelwirtschaft miteinander zu vernetzen und zu stärken. Zu den aktuell 15 Mitgliedern des Vereins zählen produzierende mittelständische Betriebe und Konzerne, Zulieferer, Dienstleister sowie Startups. food.net:z unterstützt die Partner darin, eng zu kooperieren, Wissen untereinander und mit wissenschaftlichen Einrichtungen zu teilen, Synergie-Effekte stärker zu nutzen und neue Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu schaffen. Hierdurch soll sowohl die Innovationskraft als auch die Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsunternehmen erhöht werden. Darüber hinaus will der Verein erreichen, dass dieLebensmittelbranche in der Region als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen und die Wertschätzung von Lebensmitteln verbessert wird.

Mehr Informationen zu weiteren Terminen, Aktivitäten und Mitgliedsunternehmen von
food.net:z unter: www.foodnetz.de

 

food.net:z - Branchentreff 05/2019

Mitte Mai fand der food.net:z-Branchentreff zum Thema „Netzwerken“ statt


„Die Lebensmittelbranche sowie alle Unternehmen an der Wertschöpfungskette entlang in der Region vernetzten“ – das ist eines der Ziele des Vereins food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V. Diesem Ziel wurde in diesem Jahr erneut Rechnung getragen, und daher fand am Donnerstag, den 16. Mai 2019 der food.net:z-Branchentreff 2019 statt. Knapp 80 Gäste durfte der Verein hierzu im Conference Center der Dr. Rainer Wild Holding GmbH & Co. KG in Heidelberg begrüßen. ... weiter... weniger

 

Heidelberg (ma). Nicht nur das Ziel des Abends, sondern auch gleichzeitig ein Themenschwerpunkt, war das Netzwerken. Hierzu hielt die bekannte Speakerin und Unternehmerin Magda Bleckmann den Vortrag „Netzwerk Vitamin C – wie Sie tragfähige Netzwerke mit Entscheidern knüpfen und pflegen“. Außer verschiedenen Obstsorten, mit denen die Österreicherin sehr anschaulich den Netzwerkprozess darstellte, hatte Frau Bleckmann auch Übungen im Gepäck, die den ersten Einstieg ins Networking vereinfachten. In ihrem Vortrag zeigte Sie fachlich kompetent und sympathisch die Wichtigkeit und den Nutzen des Netzwerkens auf.

Daniel Anthes vom Zukunftsinstitut in Frankfurt nahm die Anwesenden mit seiner Keynote „Ernährung der Zukunft“ mit auf eine Zeitreise. Er beleuchtete die Megatrends, stellte die für Unternehmen im Lebensmittelbereich interessanten Entwicklungen beim Thema Food vor und gab den Unternehmern Impulse, wie die Entwicklungen in der Zukunft aussehen könnten und welche Trends heute schon ernst genommen werden sollten.

Erstmals gab es auch einen Elevator Pitch – also eine Art Unternehmenspräsentation in 90 Sekunden – auf dieser Veranstaltung. Hierzu wurden Unternehmensvertreter aus dem Publikum aufgerufen und hatten dann die Möglichkeit, in aller Kürze und mit den von Frau Bleckmann vermittelten Tipps ihr Unternehmen den anderen Teilnehmern vorzustellen. Schön war die rege Beteiligung, für die wir uns nochmals herzlich bei allen bedanken wollen.

Durch den Elevator Pitch und die Netzwerk-Übungen und waren alle bestens vorbereitet, um sich in der Pause sowie nach der Veranstaltung an die praktische Umsetzung der Kontaktaufnahme zu machen. Bei Häppchen und Getränke gelang das sehr gut, noch lange wurde fachgesimpelt, wurden Visitenkarten getauscht und sogar Termine vereinbart.

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Hintergrundinfo zur regionalen Lebensmittelbranche: Mit rund 8.500 Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette und rund 74.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten ist die Lebensmittelbranche in der Metropolregion Rhein-Neckar einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. Seit jeher ist die Region bekannt für ihre traditionsreichen Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft. Der Weinbau und der „größte Gemüsegarten Deutschlands“ in der Vorderpfalz oder der Schwetzinger Spargel in Baden sind nur einige Beispiele für die in der Region ansässigen Erzeugerbetriebe. Auch zahlreiche verarbeitende Unternehmen, Markenartikler und Handelsunternehmen sind an Rhein und Neckar vertreten. Neben großen, international agierenden Konzernen hat sich in der Metropolregion auch ein starker Mittelstand etabliert. Alle Bereiche der Lebensmittel-Wertschöpfungskette werden durch die ansässigen Unternehmen abgedeckt. Hiervon profitieren auch benachbarte Branchen wie etwa die Verpackungsindustrie oder Technologie- und Logistikunternehmen.

 

food.net:z - 1. Geburtstag

Das Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar feiert ersten Geburtstag


Beim 5. food.net:z-Forum am 14.03.2018 im Heidelberger Tankturm zum Thema „Fördermöglichkeiten für Unternehmen“ gab es neben spannenden Vorträgen auch einen Geburtstag zu feiern: Auf den Tag genau vor einem Jahr wurde food.net:z – das Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V. aus der Taufe gehoben. ... weiter... weniger

food.net:z feiert auf dem 4. food.net:z-Forum seinen ersten Geburtstag

Heidelberg (ma). Seitdem kann der Verein, der mit elf Gründungsmitgliedern gestartet war, auf zahlreiche Netzwerkaktivitäten und spannende Veranstaltungen zurückblicken: Drei Unternehmen aus dem Verein gewährten den Mitgliedern zwischenzeitlich Einblicke in Produktions- und Logistikprozesse, bei fünf food.net:z-Foren mit Themen von Qualitätsmanagement bis Digitalisierung konnten sich die Teilnehmer weiterbilden. Zudem sind drei Kooperations- und Infoveranstaltungen mit anderen regionalen Netzwerken und Institutionen sind nur einige weitere Beispiele für den erfolgreichen Start und die rege Netzwerkarbeit des Lebensmittelnetzwerks. Stolz ist Dr. Helmut Gerlach, der 1. Vorsitzende von food.net:z, auch über den immensen Informations- und Know-how-Transfer zwischen den Mitgliedern in insgesamt vier Arbeitskreisen: „Es ist für mich immer wieder faszinierend zu sehen, wie Unternehmensvertreter aus allen Ebenen in den regelmäßig stattfindenden Treffen konstruktiv miteinander ins Gespräch kommen, sich gegenseitig unterstützen und proaktiv für eine starke Lebensmittelbranche in der Großregion arbeiten.“

Und der Erfolg des jungen Netzwerks lässt sich zeigen: Heute zählt der food.net:z bereits 15 Mitgliedsunternehmen – vom Startup bis zum Großkonzern – aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Mitglieder bilden die beeindruckende Bandbreite der im Rhein-Neckar-Kreis so stark vertretenen, aber noch zu wenig sichtbaren Lebensmittelbranche ab. Die Vision von food.net:z ist daher weiterhin: die Sichtbarkeit dieser so wichtigen Zukunftsbranche zu stärken. Daneben stehen weitere wichtige Themen wie die Vernetzung und die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsunternehmen, der Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch, die Gewinnung von Fachkräften sowie die Förderung von Innovationen durch Technologietransfer auf der Agenda. Und natürlich möchte food.net:z weiter wachsen und auch neue Mitglieder für die spannenden Aktivitäten des Netzwerks gewinnen und von den zahlreichen Mehrwerten überzeugen, die das Netzwerk für Mitgliedunternehmen generiert. Die Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises unterstützt den Verein dabei tatkräftig. Danyel Atalay, Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, erklärte seine Engagement im Verein bei der Begrüßung der rund 30 Gäste der gestrigen Forums-Veranstaltung: „Für mich ist es selbstverständlich, dass ich mich in meiner Freizeit als Mitglied des Vorstands von food.net:z engagiere, denn wenn ich sehe, mit wie viel Herzblut unsere Mitglieder dieses so wichtige Zukunftsthema Ernährung vorantreiben, dann kann ich nur mehr Firmen ermutigen, Teil des Vereins zu werden.“

Und so wurde auch beim fünften food.net:z-Forum, in welchem Fördermittelexpertin Barbara Schäuble vom Rhein-Neckar-Kreis und Oliver Zattler von der CCI Fördertechnik die rund 30 Teilnehmenden über Förderprogramme informierten, angeregte Gespräche zwischen Mitgliedern und food.net:z-Interessierten geführt und fleißig Networking betrieben. All dies fand bei leckerer Geburtstagstorte in food.net:z-Design statt, die vom Netzwerk-Mitglied Dekoback aus Helmstadt eigens für den ersten Geburtstag von food.net:z kreiert wurde.

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Dick im Kalender anstreichen sollten sich alle Unternehmer aus der Lebensmittelwelt der Region den 16. Mai. An diesem Tag findet im Conference Center der Dr. Rainer Wild Holding in Heidelberg der 2. food.net:z-Branchentreff statt. Die Veranstaltung steht, genauso wie die food.net:z-Foren, allen Interessierten der Lebensmittelbranche offen. Mehr Informationen zu weiteren Terminen, Aktivitäten und Mitgliedsunternehmen von food.net:z unter: www.foodnetz.de

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Hintergrundinfo zur regionalen Lebensmittelbranche: Mit rund 8.500 Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette und rund 74.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten ist die Lebensmittelbranche in der Metropolregion Rhein-Neckar einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. Seit jeher ist die Region bekannt für ihre traditionsreichen Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft. Der Weinbau und der „größte Gemüsegarten Deutschlands“ in der Vorderpfalz oder der Schwetzinger Spargel in Baden sind nur einige Beispiele für die in der Region ansässigen Erzeugerbetriebe. Auch zahlreiche verarbeitende Unternehmen, Markenartikler und Handelsunternehmen sind an Rhein und Neckar vertreten. Neben großen, international agierenden Konzernen hat sich in der Metropolregion auch ein starker Mittelstand etabliert. Alle Bereiche der Lebensmittel-Wertschöpfungskette werden durch die ansässigen Unternehmen abgedeckt. Hiervon profitieren auch benachbarte Branchen wie etwa die Verpackungsindustrie oder Technologie- und Logistikunternehmen.

 

food.net:z - Foren gestartet 09/2018

Foren erfolgreich gestartet


Bereits zum zweiten Mal trafen sich Interessierte aus der regionalen Food-Branche im Rahmen eines food.net:z-Forums. Dieses neue Veranstaltungsformat des Vereins "food.net:z - Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V." findet regelmäßig alle acht Wochen in Heidelberg statt. Es handelt sich um eine öffentliche und kostenlose Netzwerkveranstaltung. ... weiter... weniger

Teilnehmer des food.net:z-Forums „Digitalisierung breiter gedacht“ am 6.9.2018 in Heidelberg

Geplant sind die Treffen derzeit alle acht Wochen, jeweils Donnerstagabends von 18:00 bis 20:00 Uhr in Heidelberg. Die Themen der Foren stehen immer im Zusammenhang mit den Handlungsfeldern des Vereins und werden von den food.net:z Mitgliedsunternehmen selbst vorgeschlagen.

Anfang September trafen sich rund 40 food.net:z-Mitglieder und Interessierte zum food.net:z-Forum „Digitalisierung breiter gedacht“ in der Heidelberger Bahnstadt. Die erste Veranstaltung dieser Reihe fand bereits Anfang Juli im Tankturm Heidelberg zum Thema „Recruiting 2.0 für die Generationen Y und Z“ statt.

Neben den reinen Vortragsinhalten steht das Netzwerken der Branche im Mittelpunkt dieses Formats. Besonders der Informationsaustausch untereinander, die Sichtbarkeit des eigenen Unternehmens sowie das Knüpfen neuer Kontakte sind Mitgliedsunternehmen und Gästen wichtig. Lange Pausen sorgen für den notwendigen Freiraum, um ins Gespräch zu kommen.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an die bisherigen Gäste und Referenten für das große Interesse und Engagement. Wir freuen uns auf viele weitere spannende und interessante Abende!

Die nächsten Termine der food.net:z-Foren für 2018 und 2019 stehen bereits fest und sind zu finden im Bereich Termine auf der Homepage des Vereins „food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V.“.

Kontakt:
food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V.
Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis
-Stabsstelle Wirtschaftsförderung-
Isabel Bergerhausen
Telefon: +49 6221 522-2510
Telefax : +49 6221 522-92510
E-Mail: i.bergerhausen@foodnetz.de

food.net:z - landesweite Bedeutung 09/2018

food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V. erlangt landesweite Bedeutung


Das neue Lebensmittelnetzwerk „food.net:z“ ist ab sofort online über das Clusterportal Baden-Württemberg zu finden sowie über die deutschlandweite Clusterplattform. Gleichzeitig erfolgte erstmalig die Aufnahme in den Cluster-Atlas Baden-Württemberg. food.net:z ist damit das bisher einzige offiziell anerkannte Lebensmittelcluster in ganz Baden-Württemberg. ... weiter... weniger

Gründungsmitglieder des neuen Vereins „food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V.“.

Heidelberg (ib). Mit rund 8.500 Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette und rund 74.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten ist die Lebensmittelbranche in der Metropolregion Rhein-Neckar einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. Seit jeher ist die Region bekannt für ihre traditionsreichen Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft. Der Weinbau und der „größte Gemüsegarten Deutschlands“ in der Vorderpfalz oder der Schwetzinger Spargel in Baden sind nur einige Beispiele für die in der Region ansässigen Erzeugerbetriebe. Auch zahlreiche verarbeitende Unternehmen, Markenartikler und Handelsunternehmen sind an Rhein und Neckar vertreten. Neben großen, international agierenden Konzernen hat sich in der Metropolregion auch ein starker Mittelstand etabliert. Alle Bereiche der Lebensmittel-Wertschöpfungskette werden durch die ansässigen Unternehmen abgedeckt. Hiervon profitieren auch benachbarte Branchen wie etwa die Verpackungsindustrie oder Technologie- und Logistikunternehmen.

Doch die facettenreiche Branche ist häufig zu wenig als solche zu erkennen. Transparenz und Sichtbarkeit innerhalb der Branche, aber auch zu wichtigen Partnern an Schnittstellen innerhalb der Wertschöpfungskette fehlen häufig. Für Unternehmen ist jedoch die eigene Sichtbarkeit sowie die Identifikation interessanter Partner in der Region wichtig, um die Wege kurz und die Wertschöpfung in der Region zu halten.

Die Verbesserung der Sichtbarkeit ist nur ein Handlungsfeld von food.net:z. Auch der Wissens- und Erfahrungsaustausch zu unterschiedlichen Themen, die Gewinnung von Fachkräften sowie die Förderung von Innovationen durch Technologietransfer stehen auf der Agenda. food.net:z bietet allen eine Plattform, die globales Denken mit regionalem Handeln in einer der wichtigsten Zukunftsindustrien verbinden wollen.

Auf der operativen Ebene kümmert sich der im März 2018 neu gegründete Verein „food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V.“ um die Belange der Lebensmittelbranche in der Region. Der Verein zählt derzeit 15 Mitgliedsunternehmen – vom Startup bis zum Großkonzern – aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Unternehmensbesuche finden mehrmals im Jahr statt, jeden zweiten Monat ein food.net:z-Forum sowie verschiedene Kooperations- und Infoveranstaltungen mit anderen regionalen Netzwerken und Institutionen, etwa zur Ressourceneffizienz, zum Technologietransfer und zur Ausbildung „Fachkraft für Lebensmitteltechnik“.

Während der Aufbauphase des Vereins erhielt food.net:z Unterstützung durch die ClusterAgentur Baden-Württemberg. Diese berät als Serviceagentur im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg landesweit Clusterorganisationen und im Innovationsbereich auch Wirtschaftsförderungen. Die food.net:z Geschäftsstelle ist bei der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises angesiedelt.

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Clusterportal Baden-Württemberg (www.clusterportal-bw.de):
Die Clusterdatenbank bietet einen vollständigen Überblick über die Vielfältigkeit der Cluster, Cluster-Initiativen und landesweiten Netzwerke in Baden-Württemberg.

Clusterplattform Deutschland (www.clusterplattform.de):
Im Technologiefeld „Ernährungswirtschaft“ der Clusterplattform Deutschland finden sich deutschlandweit lediglich sieben Einträge – food.net:z ist einer davon.

Cluster-Atlas Baden-Württemberg:
Der druckfrische Cluster-Atlas 2018 wird am 4. Oktober im Rahmen des jährlich stattfindenden Cluster-Forums Baden-Württemberg vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg veröffentlicht. Er richtet sich an interessierte Unternehmen und Wirtschaftsförderungen und bietet relevante Basisinformationen über die baden-württembergischen regionalen Cluster-Initiativen, landesweiten Netzwerke und Landesagenturen. Als Download ist der regionale Cluster-Atlas ab Mitte Oktober erhältlich unter: https://www.clusterportal-bw.de/clusterdaten/cluster-atlas-baden-wuerttemberg/.

Kontakt:
food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V.
Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis
-Stabsstelle Wirtschaftsförderung-
Isabel Bergerhausen
Telefon: +49 6221 522-2510
Telefax : +49 6221 522-92510
E-Mail: i.bergerhausen@foodnetz.de

food.net:z - Auftaktveranstaltung 05/2018

Erfolgreicher Auftakt


Auftakt nach Maß: Das neu gegründete Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar (food.net:z) präsentiert sich bei einer gelungenen Veranstaltung vor rund 100 Unternehmensvertreterinnen und -vertretern in der Dr. Rainer Wild-Stiftung in Heidelberg. ... weiter... weniger

Vorstand und Geschäftsführung

Vorstand und Geschäftsführung

Heidelberg (ts). Sein Wort gilt etwas in der Lebensmittelwelt. Als Prof. Dr. Björn Jacobsen, einer der Macher des erfolgreichen foodRegio-Ernährungsnetzwerks aus Lübeck, in seinem Vortrag darüber sprach, dass Netzwerkarbeit ebenso wichtig wie intensiv sei, da spitzten die rund 100 versammelten Unternehmensvertreter aus der regionalen Lebensmittelbranche die Ohren: „Fragen Sie nicht: Was bietet mir das Netzwerk, sondern fragen Sie sich: Was kann ich ins Netzwerk einbringen, damit die Lebensmittelbranche erfolgreicher und interessanter für die Menschen wird.“

Eingeladen zur Veranstaltung hatte das Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar, das sich offiziell „food.net:z“ nennt. In diesem als Verein organisierten Netzwerk kommen Unternehmen aus dem Rhein-Neckar-Kreis und der Metropolregion zusammen und setzen sich aktiv für eine Stärkung der regionalen Lebensmittelwirtschaft ein. Diese Branche, so Dr. Helmut Gerlach von der NaturinViscofan GmbH und erster Vorsitzender von food.net:z in seiner Einführungsrede, sei deutlich wichtiger und größer, als viele Menschen dächten.

Und er hat recht: Rund 700.000 Lebensmittelbetriebe (Hersteller, Produzenten, Vertreiber) gibt es in Deutschland, über 5 Millionen Menschen hierzulande fänden in der Lebensmittelwelt eine Beschäftigung. In der Rangliste der umsatzstärksten Branchen belegt die Ernährungswirtschaft einen beachtlichen vierten Platz. Um dies in das Bewusstsein der Menschen zu bekommen, ist der Verein food.net:z angetreten. „Sichtbarkeit, Wissenstransfer, Imagebildung, Innovationsförderung. Das sind die Hauptziele unseres schlagkräftigen Vereins. Vielfalt und Kooperation zwischen kleinen und großen Betrieben, Etablierten und Startups zeichnen uns aus.

Die enge Vernetzung mit der Wissenschaft und der Verwaltung macht unseren Verein besonders und einzigartig“, so Gerlach weiter. Die Branche sei gekennzeichnet durch Spitzentechnologie, Spitzenprodukte und eine enorme Wertschöpfung, bemerkte Michael Teppner von der Eberbacher Gelita AG, die zu den elf Gründungsmitgliedern des Netzwerks gehört. „Wir haben wundervolle Produkte und tolle Jobs zu bieten. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass wir diese Stärken den Menschen in der Region zugänglich machen.“ Nach vier Kurzvorträgen zu den Zielen und Vorhaben des Netzwerks herrschte Einigkeit im Saal: Die Lebensmittelbranche tangiere das Leben jedes Menschen in der Region an jedem Tag und habe deshalb mehr Beachtung verdient. Ein Teilnehmer wunderte sich darüber, dass heute ein junger Mensch schief angeschaut werde, wenn er sage: ‚Ich will Landwirt, Metzger oder Bäcker lernen‘. „Es ist erschreckend, dass elementare Berufe in der Herstellung oder Verarbeitung von Lebensmitteln eine so geringe Wertschätzung erfahren.“ Daniel Schädel von der Schädel’s Beilagen GmbH und Alexander Kayser von der Rapak GmbH betonten deshalb, dass zu den wichtigsten Aufgaben für food.net:z gehöre, am Bild der Lebensmittelbranche zu arbeiten, die Vielfältigkeit der Branche aufzuzeigen und positive Beispiele zu betonen.

Spannend wurde es für die Zuhörer bei einer launigen Fragerunde mit den beiden Vortragsrednern Professor Jacobsen und Dr. Gerlach, Andrea Krueger als Vertreterin des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg, Danyel Atalay, dem Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung beim Rhein-Neckar-Kreis, sowie Professor Wolf Michael Nietzer, der mit seinen „food angels“ zu den wichtigsten Investoren für Food-Startups gehört. Frau Krueger freute sich über die Leidenschaft, mit der die Macher des Netzwerks zu Werke gingen und sah viele erfolgversprechende Ansätze im Auftreten der noch jungen Unternehmensgemeinschaft. „Ich kann den anwesenden Gästen hier nur empfehlen, sich auch in food.net:z zu engagieren.“ Die rundum gelungene Veranstaltung, die noch mehrere Stunden Netzwerkarbeit am Buffet nach sich zog, wurde von Besuchern wie Netzwerk-Machern unisono als großer Erfolg bezeichnet. Ein Beleg dafür ist eine Vielzahl von Interessensbekundungen um eine Mitgliedschaft im food.net:z, die noch am selben Abend bei der Geschäftsführerin des Vereins, Isabel Bergerhausen vom Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises, eingingen.

Zu den Gründungsmitgliedern gehören folgende elf Akteure: ADM WILD Europe GmbH & Co. KG, DEKOBACK GmbH, Gelita AG, Heiss MSP GmbH, KSB SE & Co. KGaA, Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, LTG – Landauer Transportgesellschaft Doll KG, naturella Getränke GmbH & Co. KG, Naturin Viscofan GmbH, Rapak GmbH, Schädel’s Beilagen GmbH.

Kontakt:
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Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis
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food.net:z - Gründung 03/2018

food.net:z – Lebensmittel-Netzwerk Rhein-Neckar gegründet!


Lebensmittelbranche im Kreis spricht jetzt mit starker Stimme ... weiter... weniger

Unterschrift der Satzung

Standortattraktivität erhalten, den Wirtschaftsstandort stärken und Innovationen unter Berücksichtigung des Fortschritts von Wissenschaft und Technik ermöglichen – so klingt es meistens, wenn Unternehmen sich zusammenfinden, um mit Politik, Verwaltung und Wissenschaft über Möglichkeiten nachzudenken, wie man gemeinsam den Herausforderungen einer stetig globaler werdenden und dennoch immer transparenteren Wirtschaft begegnen kann.

Aus Heidelberg kommen nun ganz neue Töne dazu: Dort hat sich in mittlerweile fast fünf Jahren rühriger Arbeit eine Interessengemeinschaft der Lebensmittelbranche gebildet. Lebensmittelbranche? Im Rhein-Neckar-Kreis? So mancher, dem bei der Beschreibung der regionalen Wirtschaft prompt die großen Unternehmen aus der IT-Welt, dem Maschinenbau, dem Chemiesektor oder der Automobilwirtschaft einfallen dürften, wird überrascht sein zu hören, dass die Nahrungsmittelwelt im Kreis etwa 8.000 Menschen in 250 Unternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette beschäftigt. Tendenz: steigend!

Der Zuwachs bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten lag zwischen 2011 und 2016 bei fast zehn Prozent. Bereits 2013 hatten sich einige der bekanntesten Lebensmittelunternehmen aus dem Kreis zu ersten Gesprächen getroffen. Voneinander lernen, gemeinsam die Lebensmittelzukunft gestalten, wissenschaftliche Entwicklungen anstoßen, mit einer starken Stimme gegenüber der Politik sprechen und die Branche in einem besonderen regionalen Wirtschaftsumfeld attraktiv für Mitarbeiter zu machen – aus der Vision dieser Vordenker wurde im Laufe der Jahre und nach diversen Workshops unter Leitung der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises sowie mit Unterstützung der Cluster-Agentur Baden-Württemberg ein regionales Lebensmittelnetzwerk. In Anwesenheit des gerade erst wiedergewählten Landrats Stefan Dallinger fand am Mittwoch, 14. März gemeinsam mit zehn weiteren Unternehmensvertretern im Landratsamt Rhein- Neckar-Kreis in Heidelberg die Gründungsversammlung für den Verein statt, der sich „food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar“ nennen wird. „Ich bin stolz, diesen Meilenstein als Gründungsmitglied begleiten zu dürfen. Die Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises hat das konkrete Ziel des Aufbaus eines Lebensmittelnetzwerks in der Region Rhein-Neckar seit Monaten intensiv verfolgt – und mit dem heutigen Tag einen wichtigen Schritt zur langfristigen Etablierung erfolgreich umgesetzt. Ich danke den elf mutigen Vordenkern, die wahrhaft über den Tellerrand geblickt haben, für ihr Engagement, das unsere Region mit Sicherheit noch attraktiver machen wird“, so Stefan Dallinger bei der Begrüßung. Der Landrat wurde Zeuge, wie die Vereinssatzung einstimmig angenommen wurde und begleitete auch die Wahl des Vorstands. Dr. Helmut Gerlach vom Unternehmen Naturin Viscofan GmbH wird 1. Vorsitzender, als Stellvertreter wählte die Versammlung Sascha Hohl (Dekoback GmbH). Weitere Funktionen im Vorstand übernehmen Patrick Misch (ADM WILD Europe GmbH & Co. KG), Rene Kopp (KSB AG) und Danyel Atalay (Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis). Zur Geschäftsführerin wurde Isabel Bergerhausen aus der Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises bestimmt.

Dass die auch von Stefan Dallinger beschworene Regionalität nicht nur ein mediales Schlagwort ist, sondern im Lebensmittelnetzwerk gelebt wird, das hat auch Dr. Helmut Gerlach aus dem Managementteam der Weinheimer Naturin Viscofan GmbH, Weltmarktführer im Bereich von Wurstwarenverpackungen, schon 2013 zum Mitmachen überzeugt: „Naturin Viscofan ist in der ganzen Welt zuhause, bekennt sich aber deutlich zum Produktionsstandort Weinheim in der Metropolregion. Wir waren von Anfang an vom Gedanken eines regionalen Lebensmittelverbunds begeistert und werden uns konsequent an der Arbeit beteiligen.“

Plattform für alle, vom Startup bis zum Weltkonzern

Wichtig war und ist den Machern des Netzwerks, dass nicht nur die großen Weltunternehmen ADM Wild Europe (Eppelheim), Naturin Viscofan oder die Eberbacher Gelita AG zu den Gründungsunternehmen zählen, sondern auch klein- und mittelständische Unternehmen und sogar Startups wie die in Sinsheim ansässige Heiss MSP GmbH einen Platz im Netzwerk haben. „Schon als wir 2013 die ersten Gespräche über ein Lebensmittelnetz in der Rhein-Neckar-Region führten, lag uns dieser Mix aus großen Unternehmen und KMUs am Herzen“, erinnert sich Thomas Eller, Managing Direktor bei ADM Wild. Und weiter: „Es ist Teil der Unternehmensphilosophie bei ADM, Startups und kleinere Betriebe zu unterstützen. Bereits jetzt haben wir im Lebensmittelnetzwerk Firmen kennengelernt, die wir vorher nicht auf dem Radar hatten. Wir arbeiten zwar in ein- und derselben Branche, aber in unterschiedlichen Segmenten – und können deshalb von den Kenntnissen der Partner profitieren.“ Die ganze Bandbreite der Lebensmittelwirtschaft in der Region Rhein-Neckar abzubilden und Unternehmen jedweder Größe eine Plattform zu bieten, diesen Anspruch an ihre Arbeit schrieben sich die Vereinsgründer sogar explizit in ihre Satzung.

Dort heißt es: „Der Zweck des Vereins ist die Förderung und Entwicklung der Lebensmittelwirtschaft unter Einbindung von Unternehmen der drei Kernbereiche Erzeugung, Produktion und Inverkehrbringung/Transport/Logistik sowie von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und sonstigen mit der Förderung der Lebensmittelwirtschaft befassten Organisationen.“ Ergo: Jeder aus der Region sowie geeignete Unternehmen oder wissenschaftliche Einrichtungen aus angrenzenden Landstrichen, dem an der Weiterentwicklung einer der weltweit wichtigsten Branchen gelegen ist, sollte sich ins Lebensmittelnetzwerk einbringen dürfen.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Verpackungshersteller Rapak. Alexander Kayser, General Manager des Schwetzinger Unternehmens: „Auch wenn DSSmith/Rapak nicht selbst Lebensmittel produziert, sind wir ein Problemlöser für besondere Verpackungsanforderungen dieser Industrie. Mit dem Lebensmittelnetzwerk schaffen wir die Nähe und Vertrautheit, die über eine normale Kundenbeziehung hinausgeht und so zu beiderseitigem Vorteil sein wird.“

Attraktivität der Branche für potenzielle Mitarbeiter soll steigen

food.net:z will auch ganz handfeste Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bieten und eine Brücke schlagen. Thomas Eller: „Der Verbund kann den Menschen in der Region sehr gut vermitteln, wie interessant und vielfältig die Arbeit in der Lebensmittelwirtschaft ist.“ Das helfe den Unternehmen bei der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern und jungen Menschen, die ihre berufliche Zukunft in einer dynamischen Wachstumsbranche suchten, betonen die Vereinsgründer – und treffen damit den Nagel auf den Kopf. Denn vielen Unternehmen gehen angesichts der Präsenz übermächtiger Konkurrenz aus dem Maschinenbau, der IT- und der Chemieindustrie sowie dem Automobilsektor die Mitarbeiter und Nachwuchskräfte aus. Diesem Manko will der Verein durch mannigfache PR- und Informationsmaßnahmen begegnen. Von der Jobbörse über gemeinsame Messeauftritte bis hin zu Weiterbildungsevents reicht das Spektrum an Aktivitäten, mit denen die Lebensmittelbranche ein Magnet für Mitarbeiter werden soll. Der erste Auftritt des Netzwerks findet bereits am 15. Mai statt: Dann nämlich lädt food.net:z ab 16 Uhr in Heidelberg zu einer großen Auftaktveranstaltung ein, bei der Interessierte herzlich willkommen sind. Weitere Informationen dazu gibt es bei Isabel Bergerhausen, Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis. Sie nimmt auch gerne Anmeldungen zu diesem kostenfreien Event entgegen.

Kontakt:
food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V.
Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis
-Stabsstelle Wirtschaftsförderung-
Isabel Bergerhausen
Telefon: +49 6221 522-2510
Telefax : +49 6221 522-92510
E-Mail: i.bergerhausen@foodnetz.de

food.net:z - Branchentreff 03/2017

Nahrungsmittelnetzwerk Rhein-Neckar 2017


Erster großer Branchentreff bei ADM WILD Europe GmbH & Co. KG in Eppelheim ... weiter... weniger

Branchentreffen 2017

Zufriedene Teilnehmer am 1. Großen Branchentreff des Nahrungsmittelnetzwerks Rhein-Neckar am 29. März 2017

Am 29. März 2017 trafen sich Vertreter der regionalen Nahrungsmittelbranche, um sich erstmals im großen Kreis zu Fachthemen auszutauschen und sich gegenseitig kennenzulernen. Die Veranstaltung war nach offizieller Gründung des Nahrungsmittelnetzwerks Rhein-Neckar der zweite große Meilenstein in der Netzwerkarbeit. Im Rahmen des Branchentreffs war ein Austausch über die bisherigen Projektideen und eventuelle nächste Schritte mit unterschiedlichsten Vertretern der gesamten Wertschöpfungskette möglich. Neben den spannenden und kreativen Präsentationen der Gründungsmitglieder standen Networking und das gegenseitige Kennenlernen im Rahmen eines Speed-Datings im Vordergrund.

Fast 50 Teilnehmer haben den Weg nach Eppelheim gefunden – ein überaus positives Signal für die Attraktivität der branchenspezifischen Netzwerkarbeit. Zum Zeitpunkt der Gründung im Dezember 2013 hatten sich zunächst insgesamt sechs regional ansässige Unternehmen der Nahrungsmittelbranche zum „Nahrungsmittelnetzwerk Rhein-Neckar“ zusammengeschlossen: ADM WILD Europe GmbH & Co. KG (Eppelheim), Freudenberg Process Seals GmbH & Co. KG sowie Freudenberg Filtration Technologies SE & Co. KG (Weinheim), Gelita AG (Eberbach), Naturin Viscofan GmbH (Weinheim), REWE Markt GmbH (Wiesloch) und Weldebräu GmbH & Co. KG (Plankstadt).

Einen Einblick in funktionierende Netzwerkarbeit zwischen Nahrungsmittelunternehmen gab Klaus Jeske, stellvertretender Geschäftsführer der Wirtschaftsvereinigung der Ernährungsindustrie in Berlin und Brandenburg e.V. (WVEB).

Der spannende Erfahrungsbericht gab vor allem Einblick in die verschiedenen Handlungsfelder und die Zusammensetzung der Netzwerkpartner sowie einen pragmatischen Überblick über Grundregeln für Netzwerkmitglieder und entscheidende Erfolgsfaktoren.

Transparenz der regionalen Wertschöpfungsketten
Im Rhein-Neckar-Kreis sind mehr als 7.000 Beschäftigte in der Nahrungsmittelbranche tätig, sie belegt damit Rang fünf der beschäftigungsintensivsten Branchen im Kreis. Rechnet man weitere Wirtschafszweige und Zulieferer hinzu, wie bspw. sonstige Verarbeiter von Obst und Gemüse, Hersteller von sonstigen Nahrungsmitteln oder deren Handelsvermittlung, Logistiker, Pumpenhersteller, Verpackungsunternehmen, usw. gewinnt die Branche noch an Relevanz hinzu.

Die Ergebnisse aus den Workshops zeigen deutlich, dass die regionalen Player der Nahrungsmittelbranche mehr Transparenz über die im Kreis ansässigen Unternehmen wünschen. Dabei sind besonders auch Kontakte zu KMU interessant, nicht selten finden sich darunter echte „Hidden Champions“. Auch dort, wo es zunächst keine ersichtliche Schnittstelle gibt, kann alleine die gegenseitige Kenntnis über Produkte und Geschäftsfelder zukünftiges Potential bieten und mögliche neue Partnerschaften und Geschäftsfelder eröffnen. Nicht zuletzt steigt über eine bessere Sichtbarkeit einzelner Unternehmen und der gesamten branchenspezifischen Wertschöpfungskette die Wahrscheinlichkeit, von jungen Talenten gefunden und als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.

„Die Veranstaltung verlief überaus erfolgreich. Die Gespräche und Ergebnisse haben zum Ausdruck gebracht, dass ein Netzwerk in der Region für die Firmen in der Region eine interessante Plattform sein kann, um bestimmte Handlungsfelder gemeinsam anzugehen“, so Danyel Atalay, Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung.

Landrat Stefan Dallinger begrüßt ebenfalls die Etablierung und Erweiterung des Nahrungsmittelnetzwerks Rhein-Neckar. In seiner Begrüßungsrede machte er deutlich, wie wichtig eine enge Vernetzung und ein gemeinschaftliches Vorgehen von Unternehmen der Nahrungsmittelbranche, aber auch Verwaltung und Wissenschaft im Kreis ist, um weiterhin ein wirtschaftsstarker und -freundlicher Standort mit optimaler Infrastruktur zu sein. „Das Vorgehen, vorhandene Stärken im Kreis zu stärken – die Idee der sogenannten intelligenten Spezialisierung – entspricht zum einen der Forschungs- und Innovationspolitik der EU und hat sich zum andern bereits in der Praxis bewährt“, so Landrat Stefan Dallinger.

In Sachen Netzwerkarbeit ist der Rhein-Neckar-Kreis generell auf einem sehr guten Weg. Durch das gemeinsam mit der Stadt Mannheim getragene Netzwerk Smart Production e.V. fördert der Rhein-Neckar-Kreis bspw. auch die Vernetzung von Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe und der Informations- und Kommunikationstechnik, sowie Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen.

Kontakt:
food.net:z – Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar e.V.
Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis
-Stabsstelle Wirtschaftsförderung-
Isabel Bergerhausen
Telefon: +49 6221 522-2510
Telefax : +49 6221 522-92510
E-Mail: i.bergerhausen@foodnetz.de